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:: Unterschriftenaktionen
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Was ihr beachten solltet!
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| Rettet den Regenwald übergibt Unterschriften
an die Bundesentwicklungsministerin |
Wenn sich viele Menschen mit ihrem Namen und ihrer
Unterschrift hinter einen Aufruf oder eine Forderung stellen, dann
übt das auf die verantwortlichen Politiker schon eine ganze
Menge Druck aus. Daher solltet Ihr eine Unterschriftensammlung auch
erst dann starten, wenn alle anderen Versuche, etwas zu bewegen,
fehlgeschlagen sind. Wie bekommt man nun möglichst viele
Unterschriften?
Nun, indem möglichst viele Leute erfahren,
daß so eine Aktion läuft. Also sorgt man für einen
Hinweis im Gemeindeblatt und schickt eine Pressemitteilung an die
Lokalzeitung, legt Unterschriftenlisten in Läden und Arztpraxen
aus und macht für die Aktion Werbung bei anderen Umweltorganisationen.
Wollt ihr zum Beispiel den Neubau einer Straße verhindern,
könnt Ihr bei den betroffenen Anwohnern auch direkt von Haus
zu Haus gehen.
Unterschriften werden schneller gegeben, wenn
auf der Liste schon ein paar (möglichst bekannte) Namen stehen.
Ihr könnt die Namen von prominenten Unterzeichnern auch in
den Kopftext aufnehmen ("Diese Forderung wird unterstützt
von Bürgermeister Huckeduck und Schuldirektor Ahnungslos...").
Jede Unterschriftenliste enthält im Kopf
den genauen Wortlaut der Forderung oder des Aufrufs; dazu kommen
Name und Adresse von euch.Vier Spalten (Name und Vorname, Straße,
Ort, Unterschrift) sollen genug Platz auch für große
Schrift lassen.
Die vollständige Angabe von Name und Adresse
der Unterzeichner ist wichtig, damit Euch nachher keiner sagen
kann, die Unterschriftensammlung sei wertlos, weil man nicht wisse,
wer da unterschrieben habe und ob die Unterschriften überhaupt
echt seien.
Eine Erlaubnis zum Unterschriftensammeln braucht
ihr nicht, laßt euch da von niemandem ins Bockshorn jagen!
Natürlich können auch Kinder und Jugendliche auf eurer
Liste unterschreiben. Sie haben schließlich genauso ein Recht
auf eine intakte Umwelt wie die Erwachsenen auch, eigentlich ja
sogar noch mehr.
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